Vereinsreise zu den Beatushöhlen
 

Fast vor dem ersten Hahnen krähen trafen sich eine Schar reisefreudiger Mitglieder zum gemeinsamen Ausflug ins Bernbiet. Die Reise führte über den Brünigpass nach Brienz, wo schon der erste Kaffeehalt gemacht wurde. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli ging es weiter entlang an den östlichen Gestaden des Thunersees, der nächsten Reiseetappe entgegen.

In unmittelbarer Nähe des weltbekannten Ferienortes Interlaken erstrecken sich die St. Beatushöhlen ins Innere des gewaltigen Niederhorn-Massivs. Erschaffen in Millionen von Jahren, erlebten die Besucherinnen in einer Stunde ein imposantes Naturschauspiel vom Element Wasser in flüssiger und fester Form. Die Temperatur in der Höhle liegt das ganze Jahr bei 8-10 Grad, die Höhendifferenz beträgt 86 Meter bei einer Länge von 1 Kilometer. Einer Sage nachempfunden, diente diese Höhle im 6. Jahrhundert dem heiligen Beatus als sicherer Unterschlupf, von wo aus er der heidnischen Bevölkerung das Christentum verkündete. Natürlich erst nachdem er den ungeheuren Drachen vertrieben hatte. Noch heute zeigt man das Drachenzeichen oben an der Felswand. Gelegentliche Lichtausfälle und Toneinspielungen trugen zu einem erlebnisreichen Höhlenrundgang bei.

Um 12.45 Uhr erreichte die Gruppe das nächste Reiseziel, die Stadt Thun, eine der ältesten Städte der Schweiz. Nach dem feinen Mittagessen im Hotel Holiday Inn, strömten die Frauen Richtung Altstadt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und die Zeit wurde rege genutzt um zu „shoppen“, „käffälä“ oder am Aarequai entlang zu flanieren und die schmucken Häuser zu bestaunen. (Im geheimen sind wir natürlich stolz auf unser Heimatdorf mit dem Wakkerpreis).

Bei einigen verlief die Suche nach einer süssen Spezialität recht harzig, schliesslich gab man sich nebst Mandelrosen oder Läckerli, mit Thun-Fisch(li) oder ähnlichem zufrieden. Pünktlich um 17.00 Uhr startete Gerold Gisler mit dem Car zur Heimreise. Via Steffisburg ging es durch kurvenreiche Strassen und durch hüglige Landschaft über den Schallenberg – Emmental – Entlebuch – Luzern. Unterwegs verteilten die Vorstandsfrauen Äpfel, Orangen und Bananen, einmal mehr gespendet von “Simmen Gemüse“. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Simmen Alfred. Um 19.10 Uhr traf die Reisegruppe wieder in Altdorf ein. Zufrieden, müde und um einige Eindrücke reicher.
 

 

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